Kontrollnummer für deutsche
Qualitätsweine.
Die Verarbeitung des Weines beim
Winzer. Es kann den Wein zum Beispiel trocken oder
lieblich ausbauen, unterschiedlich lang reifen lassen,
Edelstahltanks oder Holzfässer wählen.
Ein Qualitätswein mit Prädikat. Es
dürfen ausschließlich überreife Trauben verwendet
werden.
Holzfass aus Eiche, in dem der
Wein eine bestimmte Zeit lagert. Für die meisten
Rieslingweine ist der Ausbau im Holzfaß nicht besonders
gut geeignet. Bei Rotweinen werden jedoch häufig
Bariquefässer verwendet. Der Gerbstoffanteil im Wein ist
höher.
Edelsüße Spezialität und neben
Eiswein und Trockenbeerenauslese an der Spitze der
Qualitätsweine. Beerenauslesen sind besonders
lagerfähig.
Ein Flaschentyp, der vor allem in
Franken weit verbreitet ist.
Botrytis cinerea ist die
Edelfäule, die den Trauben das Wasser entzieht und damit
die Geschmacksstoffe in den Beeren konzentriert.
Bedeutende Rebsorte für Rotweine.
Typische Bordeauxweine enthalten immer auch
Cabernet-Sauvignon.
Den Wein auf Trinktemperatur
bringen.
Sekt (Schaumwein), der in einem
klar abgegrenzten französischen Weinanbaugebiet (in der
Champagne nördlich von Paris) bei streng geregeltem
Rebbau und eindeutig definiertem Herstellungsverfahren
(Flaschengärung) produziert wird. Für die
Champagnerherstellung dürfen nur die beiden roten Sorten
Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier
(Müller-Rebe) sowie die weiße Chardonnay- Traube
verwendet werden. Nur in besonders guten Weinjahren wird
Champagner aus einem einzigen Traubenjahrgang
hergestellt. In der Regel ist ein Verschnitt von
verschiedenen Jahrgangsweinen üblich. Damit wird ein
gleichbleibender Geschmack des Champagners einer
bestimmten Marke gewährleistet.
Wichtige Weißweinsorte (auch) in
wärmeren Gebieten. Chardonnay gehört zur
Burgunderfamilie. Er besitzt ein charakteristisches
Walnussaroma.
Schaumwein, der mit geringerem
Kohlensäuredruck nach Champagnermethode hergestellt
wird. Bekannt sind Cremants aus der Champagne selbst,
aus dem Elsaß, aus dem Burgund und aus der Loire-Gegend.
Ein anderes Wort für Verschnitt.
Ausgefällte Gerbstoffe, die sich
in älteren Rotweinen absetzen.
Sehr süße Weine. Bei verschiedenen
Dessertweinen (z. B. Marsala, Portwein) wird durch die
Zugabe von Alkohol (Spriten) die Gärung gestoppt.
Verbreitete Rotweinsorte in
Deutschland.
siehe
Botrytis
(siehe auch lieblich ) Eigentlich
meint "edelsüß" einen Wein mit natürlicher Süße aus
vollreifen Trauben. Gelegentlich wird "edelsüß" auch für
andere liebliche oder süße Weine verwendet.
Eiswein wird bei strengem Frost
gelesen und gekeltert. Dabei muss der Eiswein mindestens
den Mostgewichtsanforderungen einer Beerenauslese
genügen.
Frischer, ungefilterter Wein,
dessen Gärung noch nicht abgeschlossen ist.
Geruch alter Weine. Ein leichter
Firnton gehört zum Charakter eines alten Weines und ist
durchaus gewünscht.
Säure- und fruchtarmer Wein, der
abgestanden schmeckt.
Aromareicher Weißwein.
Weißwein, der in Deutschland auch
nach seinem Entdecker (Johann Seger Ruland) "Ruländer"
genannt wird. In Italien wird der Grauburgunder "Pinot
grigio", in Frankreich "Pinot gris" genannt.
Halbtrockener Wein darf maximal 18
Gramm unvergorenen Zucker enthalten.
Ein Hochgewächs ist ein
Qualitätswein ohne Prädikat. Im Vergleich zu einem
normalen QbA wird ein Hochgewächs jedoch aus einem
besseren Grundwein erzeugt.
Die Reihenfolge der Qualitätsweine
mit Prädikat beginnt mit dem Kabinett. Ein Kabinettwein
ist daher meist ein recht leichter Wein.
Zur Familie der Riesling-Trauben
gehörende Weißweinneuzüchtung.
Wein mit niedrigem Alkoholgehalt.
Wein mit süßer
Geschmacksausrichtung (über 18g Restzucker).
Mineralischer Geschmack des
Weines.
Eines der 13 deutschen
Anbaugebiete. Größtes geschlossenes Rieslinganbaugebiet.
Der Saft der Traube wird Most
genannt. Der Zuckeranteil im Most (Mostgewicht) ist
maßgeblich für die Einteilung der Prädikate beim Wein.
Weitverbreitete Weißweinrebe und
wichtige Rebe in Deutschland. Wird auch als Rivaner
vermarktet.
Wird auch als Schwarzriesling
verkauft (ohne etwa mit dem Riesling vergleichbar zu
sein). Rotweinrebe, die häufig auch Bestandteil des
Champagners ist.
Gehört zum Anbaugebiet "Mosel-Saar-Ruwer",
unterscheidet sich aber durch eine andere
Bodenbeschaffenheit vom charakteristischen Mosel-, Saar-
oder Ruwerwein. Auf Muschelkalkböden wird vorwiegend der
Elbling angebaut.
Der Öchsle-Grad ist die mit der
Mostwaage gemessene Süße des Mostes. Benannt wird dieser
Zuckergehalt nach dem Erfinder der Mostwaage Ferdinand
Oechsle.
Die Wissenschaft vom Wein.
Ertragreiche Weißweinneuzüchtung
als "Optimierung" des Müller-Thurgaus.
Ertragreiche Weißweinneuzüchtung
Süßer, ausdrucksloser Wein mit
wenig Säure.
Siehe
Grauburgunder
Wichtige Rotweinsorte in
Deutschland (die nicht aus Portugal stammt).
Dessertwein aus Portugal
Deutsche Qualitätsstufen beim
Qualitätswein für naturreinen Wein.
Qualitätswein bestimmter
Anbaugebiete. Der Wein muss zu 100% aus einem der 13
deutschen Anbaugebiete stammen. QbA-Wein darf (im
Gegensatz zu Qualitätsweinen mit Prädikat) verbessert
werden.
Auf die Qualität geprüfter Wein.
Qualitätsweine lassen sich in die Qualitätsweine
bestimmter Anbaugebiete und die Qualitätsweine mit
Prädikat unterteilen.
Der Gehalt an nichtvergorenem
Zucker im Wein.
Hervorragende Weißweinrebe, die
eine besonders herzhafte mineralische Säure erhält und
ein einzigartiges Pfirsich-Aroma entwickelt.
Siehe
Müller-Thurgau
Siehe
Grauburgunder
Wein aus roten Trauben, wobei der
Saft längere Zeit auf der Maische (Brei aus den
Traubenschalen) liegen bleibt, aus denen sich dann der
rote Farbstoff löst.
Wichtiges Rieslinganbaugebiet mit
besonders stahliger (mineralischer) Schiefernote. Das
Anbaugebiet des Saarrieslings reicht von Serrig bis Konz
und gehört zum Anbaugebiet "Mosel-Saar-Ruwer". Der Wein
aus dem Saarland kommt übrigens nicht von der Saar,
sondern von der Obermosel und hat somit einen ganz
anderen Charakter, wie der typische Saar-Riesling.
(Auch Perlwein, Sekt) Alle
kohlensäurehaltigen Weine. Für die Schaumweinherstellung
gibt es verschiedene Herstellungsmethoden: Analog der
Champagner- Methode durch Flaschengärung. Durch
Kesselgärung (Tankgärung), wobei die Kohlensäurebildung
im Wein in hermetisch verschlossenen Druckbehältern
durchgeführt wird.
Gängiger Flaschentyp mit grüner
Glasfarbe.
Siehe
Müllerrebe
In Deutschland hergestellter
Schaumwein, der durch Flaschen- oder Tankgärung erzeugt
wird.
Alte Rebsorte in Deutschland und
wichtigste Sorte im Anbaugebiet "Franken"
Wichtige Rotweinsorte (auch
Blauburgunder; in Frankreich: Pinot Noir). Aus
Spätburgunder werden einige der teuersten Rotweine der
Welt hergestellt (besonders im Burgund).
Prädikat zwischen Kabinett und
Auslese.
Stufe unterhalb der
Qualitätsweine.
Wein mit wenig Restzucker (maximal
9 g).
Das höchste Prädikat unter den
Qualitätsweinen. Trockenbeerenauslesen werden aus
ausgesuchten, von Botrytis ausgetrockneten, Trauben
gekeltert.
Das Mischen verschiedener
Rebsorten. In Deutschland nur in wenigen Fällen und im
geringen Ausmaß erlaubt. In anderen Ländern dagegen
überwiegende Praxis. So sind Cuvée, Marriage oder
Mélange nur andere (wohlklingendere) Ausdrücke für
Verschnitt.
Auskristallisation von Säuren im
Wein. Tritt häufiger bei älteren, extraktreichen Weinen
auf.
Weißwein aus der Burgunderfamilie
(französisch: Pinot blanc; italienisch: Pinot bianco).
Werden rote Trauben nicht wie
Rotwein, sondern wie ein Weißwein gekeltert, so entsteht
ein Weißherbst. Heute ist auch in Deutschland der Name
"Rosé" geläufiger. Im Gegensatz zu einem Rosé darf ein
Weißherbst aber nur aus einer Rotweintraube (z. B.
Portugieser-Weißherbst) hergestellt werden und muß
mindestens ein Qualitätswein sein. Ein Weißherbst oder
Rosé ist also keine Mischung aus weißen und roten
Trauben.